»Männliches Leid ist immer universell«? (Frédéric Valin)


Pressestimmen zu Karin Struck (Fotocopyright Stephen Firmender, Dreamstime.com)
»Ist es sinnvoll, einem Text die Frage zu stellen, ob er feministisch genug ist?« Muss Frau literarisch »... Welt, Familie und Mann ... retten ...? ... Burkhard Spinnen darauf: ›Im eigenen Leben ja, in der Literatur: nein.‹ Das war eine nette Umschreibung dessen, was Marcel Reich-Ranicki meinte, als er 1977 Karin Struck fragte: ›Wen interessiert schon, was die Frau denkt, was sie fühlt, während sie menstruiert?‹ Männliches Leid ist immer universell. Wenn aber Frauen leiden – am Verfall ihres Körpers, an den Anforderungen ihres Umfelds –, dann ist das ihre Sache.« (Frédéric Valin, der Freitag, Feminismus mangelhaft, 27.10.2015)

»Poesie ist politisch – und weiblich. Sie tanzt auf Hochzeiten und zerschneidet gleich Messern Alltäglichkeiten und Gesellschaftsfragen ... Auf die ›Suche nach einer globalen Condition humaine‹ im Persönlichen und Politischen begibt sich die indonesische Lyrikerin Dorothea Rosa Herliany«, auf Einladung des Karin-Struck-Stiftung e.V. (DAS GEDICHT blog, 3.10.2015)

»Eine sehr streitbare Frau, die der Literaturbetrieb später ausgespieen hat und die ich, nach und nach wiederentdecken werde.« (Dr. Eva Jancak, Klassenliebe, 9.1.2015)
                                                      Ältere Pressezitate und Artikel ...

Ein »extrem deutsches Buch,
auf eine imponierende und
beängstigende Weise.«
(Heinrich Böll über
»Die Mutter«)