»Seismographin gesellschaftlicher Veränderungen« oder »ewig Heimatlose«? (Helmut Hein)


Pressestimmen zu Karin Struck (Fotocopyright Stephen Firmender, Dreamstime.com)
Aktuelle Presseinformationen zur Veranstaltungs-reihe »Duelle mit Spiegelbildern« unter
www.duelle.karin-struck.de

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»Karin Struck: Eine Frau und Autorin sieht rot, schreibt an gegen die Zumutungen des Lebens, ihr Werk, zumal die frühen Romane, erinnert mit seiner sprachlichen Rasanz, seinem Furor an eine nun schon recht ferne Zeit, als aufmüpfige Lebensgier noch zu helfen schien.« (Werner Streletz, junge Welt, 22.5.2017)

»Es gibt Bücher, die das Lebensgefühl, das Denken, den Weltbezug einer ganzen Generation entscheidend prägen, ja verändern. ›Klassenliebe‹ war in den frühen 1970er- Jahren eines dieser raren Ereignisse. Die junge Karin Struck begründete damit ein eigenes Genre, die damals vieldiskutierte ›neue Subjektivität‹, schuf mit dieser wüsten, autobiographienahen Text-Collage aber sehr viel mehr als ›nur‹ Literatur. (...) Wenn man es positiv formulieren würde, könnte man sagen, Karin Struck war eine hochempfindliche Seismographin gesellschaftlicher Veränderungen. Realistischer ist vermutlich die Deutung, dass die ewig Heimatlose erst Teil einer Jugend-, dann der Frauen- und schließlich der Friedensbewegung sein wollte ...« (Dr. Helmut Hein, Mittelbayerische, 13.5.2017)
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»Karin Struck ist eine un-
erhörte Herausforderung.«
(Alice Schwarzer, 1973)